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pressestimmen
Die grosse Ausdruckskraft der einzelnen Stimmen, die klangliche Reinheit und die rhythmische Präzision bei den wechselnden Tempi war sehr beeindruckend. (von Verena Schiltknecht, Zürichsee Zeitung, 28.5.2008)
Die Interpretation verlangte von den sechs Musikerinnen und Musikern einiges an Virtuosität, sowohl der spezielle Charakter jedes Instrumentes als auch das homogene Zusammenspiel kamen voll zur Entfaltung. Mit der Aufführung dieses mehrteiligen, anspruchsvollen Werkes (Anmerkung: Sextett in B-Dur für Bläserquintett und Piano von Hans Huber) erbrachten die Musiker eine Meisterleistung, indem sie nicht nur musikalische Perfektion, sondern auch lebendige Freude an der Musik vermittelten. (von Brigitte Erni, Die Südostschweiz, 22.6.2004)
Mit viel Feingefühl und Können bis zur einzigartigen Vollendung spielte der Pianist (Stefan Zindel). (von Lieselotte Bürgi, March Höfe Zeitung, 11.5.2004)
Wer heute durchschnittlich musiziert, kann kaum irgendwo Fuss fassen. Von diesem Mittelmass allerdings weit entfernt ist das Bläserensemble Primavera. 1995 von begeisterten Musikern ins Leben gerufen, hat es sich dank seinen auf sehr hohem Niveau gespielten, nicht alltäglichen Werken fest etabliert und zieht demzufolge Musikfreunde in Scharen an.
Bezüglich der Qualität der Interpretation liess das Ensemble keinerlei Wünsche offen. Man verständigte sich mit kurzen Blickkontakten und erzeugte auf diese Weise eine selten erlebte und überaus beachtenswerte instrumentale Homogenität. (von Renate Ammann, Die Südostschweiz, 23.10.2001)
Nicht umsonst haben die jungen Ausführenden den Namen «Primavera» gewählt. Hier ist ein Aufbruch einer neuen Musiker-Generation, die zu schönsten Hoffnungen Anlass gibt. (von Hansjakob Becker, Linth Zeitung, 10.5.1995)
Nicht nur den vielen Zuhörern hat's Spass gemacht - auch den Musikern war die Spielfreude deutlich ins Gesicht geschrieben. Das Bläserensemble Primavera bot mit Pianist Stefan Zindel ein wirklich ausgefallenes Konzert. (von Katja Stuppia, March-Anzeiger, 14.6.1999)
Originell, eigenwillig und breitgefächert - so begeisterte das Bläserensemble Primavera anlässlich des alljährlich stattfindenden Auffahrtskonzertes in der Kirche Busskirch. Die eineinhalbstündige Aufführung wurde für die erst seit kurzer Zeit bestehende Formation zu einem veritablen Erfolgserlebnis.
«Eine Zusammensetzung, die neugierig macht», hiess es in der Vorankündigung zu diesem Konzert. Und die Neugierde wurde offensichtlich geweckt: trotz des prächtigen Frühlingswetters stand die bis auf den letzten Platz gefüllte Kirche im Busskirch ganz im Zeichen von Frühling - ganz im Zeichen von «Primavera». Das hochkarätige Ensemble, das aus fünf Berufsmusikern und mit Katja Marty aus einer Berufsmusikerin besteht, hat sich selbst den Auftrag gegeben, eigenwillige, weniger bekannte Werke einem breiten Publikum zu präsentieren. Es war wohl diese eigenartige Mischung, die die Zuhörerinnen und -hörer voll in ihren Bann riss. (von Rolf Lutz, Linth Zeitung, 18.5.1996)
Im wahrsten Sinne des Wortes weckte «Trois pièces brèves» für Bläserquintett von Jacques Ibert (1890-1962) die Lebensgeister im Saal. Ein rasantes Tempo legten die fünf Bläser im ersten und dritten Satz vor. Selbst der aus lediglich 26 Takten bestehende Mittelteil bestach durch seine prägnante Substanz. Die Einsätze per Augenkontakt funktionierten bestens und es war offensichtlich, dass auch die Ausführenden ihre helle Freude am Werk des Pariser Komponisten hatten, der sich sein Studium damals mit Klavierimprovisationen in Stummfilmkinos finanziert hatte. (von Renate Ammann, Die Südostschweiz, 26.1.1998)
Es entzieht sich des «Höfners» Kenntnis, der zwar die Probe unterm Schlossturmdach für ein Foto störte - und apropos freundlich Einlass erhielt -, wie lange die Bläsergruppe schon zusammen übt, indes war ihr Spiel ausserordentlich homogen, wiewohl sie, wie dies in moderner Musik üblich ist, des öftern auch instrumental gegeneinander antreten musste. Einzige Dame Katja Marty handhabte die Querflöte genauso fein wie das Piccolo keck; die «Hölzernen», Christoph Bürgi, Oboe, Martin Winiger, Klarinette, und Roland Bamert, Fagott, blieben einander gar nichts schuldig und bestachen durch hohe Präsenz; auch Hornist Heiner Wanner und Saxophonist Urs Oettli (hatte im zweiten Satz von Milhaud einen Superpart!) zeigten hervorragende Leistungen. (von Betty Peter, Höfner Volksblatt, 16.5.1995)
Wie schon in früheren Konzerten bestätigten die Mitglieder von Primavera ihre Vorliebe für zeitgenössische Musik, die sie mit innerem Engagement und hohem Können weitergeben. Dies bewiesen sie mit der Aufführung des Sextetts von Francis Poulenc, komponiert 1932. Zusammen mit dem sich nahtlos ins Ensemble einfügenden Pianisten Stefan Zindel, bereiteten sie dem Werk eine eindrückliche Wiedergabe.
Nach der Virtuosität des ersten Satzes bezauberten im zweiten lyrische Klänge und man hatte das Gefühl, Poulenc habe die Musik für das spielende Sextett geschrieben. Dank der Ausgeglichenheit der Stimmen und der tadellosen Intonation wurden die «schwierigen» Harmonien zum Erlebnis. Im dritten wie auch in den vorausgehenden Sätzen war dem Klavier ein wichtiger Part zugeschrieben, den Stefan Zindel in gewohnt zuverlässiger, technisch einwandfreier und musikalischer Art gestaltete. (von Hansjakob Becker, Linth Zeitung, 27.1.1998)